04.10.2017Staatssekretärin Katrin Lange begrüßt 241 Anwärter | Nr. 104/2017

Oranienburg - An der Fachhochschule der Polizei in Oranienburg starten heute 241 junge Frauen und Männer ihre Ausbildung für den Polizeiberuf. 80 Anwärterinnen und Anwärter beginnen eine Ausbildung für den mittleren Polizeivollzugsdienst (Ausbildungsziel: „Polizeimeister“) und 161 für den gehobenen Dienst (Studienziel: „Polizeikommissar“). Damit haben 2017 insgesamt 417 junge Menschen die Ausbildung zum Polizisten begonnen - so viele wie noch nie in der Geschichte des Landes. Der bisherige Höchststand wurde im Jahr 1994 mit 395 Anwärtern erreicht.

Innenstaatssekretärin Katrin Lange sagte bei der feierlichen Begrüßung der zukünftigen Polizisten in Oranienburg: „Die Zeit des Stellenabbaus bei der Polizei ist vorbei. Brandenburg braucht wieder mehr Polizei! Wir bilden daher so viel aus wie noch nie zuvor. Seit der vergangenen Woche liegt die Polizeistärke in Brandenburg wieder bei über 8.000 Kolleginnen und Kollegen. Das ist ein wichtiges Signal für die innere Sicherheit in unserem Land.“

Lange fügte in ihrer Festansprache vor mehreren Hundert Gästen hinzu: „An einen Ausbildungskorridor von über 400 Anwärtern pro Jahr war noch vor einigen Jahren überhaupt nicht zu denken - 2010 konnten nur 101 junge Leute ihre Ausbildung bei der Polizei beginnen. Wir sind jetzt bei der Nachwuchsgewinnung auf einem völlig anderen Niveau unterwegs - und das ist auch genau richtig so.“

Seit 2015 nimmt die Fachhochschule der Polizei zwei Mal im Jahr Anwärterinnen und Anwärter auf. Wurden im Jahr 2010 lediglich 101 Anwärter aufgenommen, sind es in diesem Jahr insgesamt 417, im Vorjahr waren es 351. Mit der Aufteilung der Anwärter auf zwei Ernennungstermine im Frühjahr und im Herbst wird eine gleichmäßigere Verteilung der Lehrangebote und Praktika im Jahresverlauf erreicht.

Erstmalig seit Bestehen der Fachhochschule lernen jetzt über 1.000 junge Menschen gleichzeitig an der Fachhochschule der Polizei. Die insgesamt 241 neuen Anwärter kommen aus elf verschiedenen Bundesländern, darunter auch Niedersachsen, Hessen oder Sachsen-Anhalt. Etwa zwei Drittel kommen aus Brandenburg, 39 stammen aus Berlin. 21 sind ehemalige Zeitsoldaten der Bundeswehr. Fünf zukünftige Beamte stammen aus der Republik Polen.

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Staatssekretärin Katrin Lange begrüßt 241 Anwärter

Verantwortlich: Ingo Decker

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