10.11.2017Wenn der Tod in unsere Mitte greift | Nr. 116/2017

Potsdam - Innenminister Karl-Heinz Schröter nimmt morgen gemeinsam mit Innenstaatssekretärin Katrin Lange am Gedenkgottesdienst für die 2017 während ihrer aktiven Dienstzeit verstorbenen Polizisten, Feuerwehrkameraden und Rettungsdienstkräfte des Landes Brandenburg teil.

Karl-Heinz Schröter: „Wenn der Tod so schrecklich in unsere Mitte greift, fehlen die Worte. Umso dankbarer bin ich für diesen Gottesdienst. Hier können wir unsere Trauer, unser Gedenken, aber auch unseren Dank ausdrücken. In diesem Jahr starben mehr als 30 Menschen unserer Polizei, der Feuerwehr und der Rettungsdienste, zum Teil im Einsatz. Besonders erschütternd für mich waren der Tod von zwei Polizisten im Einsatz bei Müllrose und von zwei Feuerwehrkameraden, die bei Lehnin starben.“

Sven Täuber, Polizeiseelsorger im Land Brandenburg: "Wir wollen aller verstorbenen Einsatzkräfte des Landes gedenken: Polizisten, Rettungsdienstlern, Feuerwehrkameraden. Wir waren uns immer im Klaren, dass es ein besonderer Dienst ist, unter Gefahr und Risiko für unsere Mitmenschen da zu sein. Dieses Jahr 2017 ist ein schlimmes Jahr. Unvorstellbar war für uns, dass wir sogar im Einsatz Kollegen und Kameraden verlieren. Genau das mussten wir in diesem Jahr bereits zwei Mal erleben.

In dem Gedenkgottesdienst werden die Namen aller verstorbenen Einsatzkräfte des Jahres 2017 verlesen und von ihren Kollegen und Kameraden Kerzen für sie entzündet. Wer seinen Dank und Gedenken an die Verstorbenen und ihre Familien ausdrücken möchte, ist herzlich eingeladen.

Der Gedenkgottesdienst findet morgen, am 11. November 2017, um 14.00 Uhr, in der Inselkirche Potsdam Hermannswerder statt.

Download der Pressemitteilung als PDF-Datei:
Wenn der Tod in unsere Mitte greift

Verantwortlich: Ingo Decker

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