19.01.2018EU-Kommissar wirbt in Potsdam für „rescEU“ | Nr. 012/2018

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Potsdam – Der für humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz zuständige EU -Kommissar Christos Stylianides traf heute in Potsdam mit Innenminister Karl-Heinz Schröter zusammen, um über die von der EU-Kommission vorgesehene Stärkung der europäischen Katastrophenschutzkomponente „rescEU“ zu informieren. Der zypriotische EU-Kommissar besucht derzeit alle deutschen Innenminister, um für den Vorschlag der Kommission zu werben.

Stylianides betonte, dass es der EU um angemessene operative Kapazitäten für besonders schwerwiegende und länderübergreifende Katastrophenlagen gehe, bei denen jedes einzelne Land für sich allein überfordert sein könne. Diese Kapazitäten würden auf Antrag der betroffenen Länder zu Einsatz kommen. Eine Zunahme von Großschadensereignissen infolge des Klimawandels und des Auftretens neuer Bedrohungslagen könne nicht ausgeschlossen werden, sagte der Kommissar. Darauf innerhalb der EU angemessen vorbereitet zu sein, sei gleichermaßen eine Frage von „Solidarität und Verantwortung“.

Der brandenburgische Innenminister informierte den hochrangigen EU -Vertreter über die vorhandenen Katastrophenschutzkapazitäten des Landes und die Erfahrungen des Landes bei der Bewältigung von herausgehobenen Hochwasser- und Waldbrandlagen. Das Gespräch in Potsdam sei „sehr konstruktiv und in bester Atmosphäre verlaufen“, sagte Schröter im Anschluss. Beide Seiten sagten zu, den begonnenen Dialog fortzusetzen.

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EU-Kommissar wirbt in Potsdam für „rescEU“

Verantwortlich: Ingo Decker

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